Exklusives Interview mit René Grzeskowiak – dem neuen Chefkoch im Atzmännig

René, während über 9 Jahren warst du als Chefkoch im traditionsträchtigen Restaurant Luegeten in Pfäffikon SZ tätig – jetzt kochst du im Atzmännig. Wie hast du den Wechsel erlebt?

Die Gastronomie im Atzmännig ist eine ganz andere als in der Luegeten. Mit der neuen Herausforderung habe ich mich aber gut zurecht gefunden und freue mich nun sehr, das Angebot mit meinem persönlichen Kochwissen zu erweitern und zu bereichern.

Was ändert sich für die Gäste im Atzmännig mit dir als neuen Chefkoch?

Das Konzept bleibt grundsätzlich bestehen – ich werde aber meinen eigenen Kochstil einbringen und unsere Gäste mit meinen Kreationen verwöhnen. So können sie nicht nur die Attraktionen im Atzmännig geniessen, sondern auch gleich den kulinarischen Zwischenstopp in unserem Restaurant.

Wie würdest du deinen Kochstil beschreiben?

Ich interpretiere traditionelle Schweizer Gerichte neu und setze dabei auf regionale Produkte. Beim Thema Fleisch bin ich der Meinung, dass man wieder vermehrt das ganze Tier verwerten sollte (nose to tail) und nicht nur die «edlen» Stücke.

Welchen Küchenchef bewunderst du?

Mein Vorbild ist Roland Trettl.

Was macht für dich einen idealen «Chef» aus?

Ein guter Chef sollte eine Vorbildfunktion übernehmen und die gewünschte Leistung vorleben. Ich finde es sehr wichtig, dass der Chef offen und ehrlich mit seinen Mitarbeitenden kommuniziert und immer ein offenes Ohr für sie hat.

Wie motivierst du deine Mitarbeitenden?

Ich versuche sie mit meinen neuen Ideen zu überraschen und binde sie voll ins «Kochen» mit ein. Auch setze ich darauf, dass meine Mitarbeiter kreativ sind und sie ihre eigenen Ideen einbringen können. Die Abwechslung, in verschiedenen Bereichen der Küche zu arbeiten, wirkt meiner Erfahrung nach sehr motivierend.

Worauf könntest du in der Küche niemals verzichten?

Auf gute Laune!