Generationenprojekt
Wir kreieren Freizeitspass für alle Generationen.
Rauf zum Hochplateau auf 1’200 Meter – seit über 50 Jahren fährt die Sesselbahn Jung und Alt bequem zur Bergstation. Seit 1977 geht es nicht nur rasant bergauf, sondern dank der ersten Rodelbahn der Schweiz, ab der Mittelstation, auch steil bergab. Schon heute bietet Atzmännig ein Freizeitangebot über das ganze Jahr an. In Zukunft soll der Ganzjahresbetrieb garantiert werden, damit das Angebot weiterhin den Ansprüchen der Gäste entsprechen kann. Mit dem Generationenprojekt möchte «Sportbahnen Atzmännig AG» die Weichen für die Zukunft stellen.
Anforderungen
Das Generationenprojekt ist die nachhaltige Lösung für «Sportbahnen Atzmännig AG», um weiterhin einen Ganzjahresbetrieb mit schneller und flexibler Umstellung für den nicht mehr zu kalkulierenden Winterbetrieb mit und/oder ohne Schnee zu garantieren. Die Kapazität beider Anlagen (Sesselbahn und Skilift) soll auf eine Bahn komprimiert werden. Ebenso sollen die verschiedenen Anspruchs- und Gerätegruppen wie «Kleinkinder», «Familien», «Rodler», «Wanderer», «Schneesportler», «Rodel», «Schlitten», «Warentransporte» u.v.m. optimal, sicher und bequem transportiert werden.
Atzmännig – das Erlebnis
Empfangsbereich
Sessel- / Gondelbahn
Rodelbahn
• Bahnlänge: 1525 m (bis Ende Staukreisel)
• Höhenunterschied: 340 m
• Durchschnittl. Gefälle: 22 %
Indirekte Wertschöpfung durch einen Umsatz von 5.5 Mio. Franken.
Direkte Wertschöpfung in der Höhe von 8-10 Mio. Franken pro Jahr, (Einbezug von Arbeits- und Investitionsaufträgen an regionale Lieferanten, Dienstleister, Handwerker und Zulieferer)
Induzierte Wertschöpfung in der Höhe von 12–15 Mio. Franken pro Jahr aufgrund von vorwiegend lokalen Mitarbeitenden. (Dabei wird berücksichtigt, dass diese Dank der Arbeitsstelle und des daraus resultierenden Einkommens, vor Ort Wohnungszins, Steuern und Einkauf tätigen.
Die Sportbahnen Atzmännig AG sind 100% eigenfinanziert (keine Beiträge oder Unterstützung aus der öffentlichen Hand) uns somit ein Sorglos-Freizeitpartner für die Gemeinde und die Region.
Ein Tag Atzmännig kostet (Vollkostenberechnung) zwischen CHF 8'000.00 bis CHF 10'000.00 (Infrastruktur, Unterhalt, Abschreibungen, Personal, Energie, Versicherung u.s.w.). 90 Tage Stillstand der Anlagen, kann sich die Unternehmung und die Region zukünftig nicht lange leisten.
Das Generationenprojekt sichert den zukünftigen Ganzjahresbetrieb und somit 30 – 40 Ganzjahresstellen:
• Ein Projekt, welches die oben aufgelistete Wertschöpfung für die Region sichert
• Ein Projekt, welches Detaillisten, Handwerkern, Gewerbetreibenden auch in Zukunft Liefer-, Service- und sonstige Aufträge sichert
• Ein Projekt, bei welchem Handwerker und Fachplaner der Region spannende und grosse Aufträge erhalten
• Ein Projekt, welches sicherstellt, dass auch in Zukunft unzählige Vereine, Institutionen, Veranstaltungen und Kulturanlässe unterstützt werden können
• Ein Projekt, welches sicherstellt, dass auch in Zukunft die örtlichen Schulen unterstützt werden können
• Ein Projekt, welches den Betrieb der umliegenden Bergrestaurants ganzjährig sichert
• Ein Projekt, welches das Überleben, die Wettbewerbsfähigkeit und die Nachhaltigkeit (sozial, ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich) der Organisation für die nächste Generation sicherstellt.
70% der Mitarbeitenden sind in der Standortgemeinde. Mit dem Lohn tragen Sie mit der Wohnungsmiete, den Steuern und Einkauf vor Ort zu einer induzierten Wertschöpfung von rund CHF 15 Mio. (Studie Hanser und Consulting) bei. Aktuell bilden wir einen Seilbahnen EBA aus und bieten Einsatztage für zwei MA mit Beeinträchtigung.
Wir unterstützen pro Jahr rund 800–1'000 Vereine, Anlässe, Organisationen aus Kultur, Sport, Gesellschaft aus der Region. Von Dezember bis März haben wir in den Jahren 2022 bis 2025 noch durchschnittlich 15 Schneesporttage erzielt (88% Stillstand der Hauptachse Sesselbahn)!
01.22 - Informationssitzung mit BAV, Kanton und Gemeinde
07.23 - positive und einstimmige Projekt-Zustimmung an der HV der LG Elgg (Grundeigentümer Berg)
07.23 - Projektpräsentation beim Amt für Arbeit und Wirtschaft (AWA)
08.23 - Begehung mit Grundeigentümern und NGO's
10.23 - Information Öffentlichkeit mit Stand an der GEWA Eschenbach
02.24 - Sitzung Baudepartement, AREG, Rechtsdienst Kanton SG - Eröffnung, dass ein Sondernutzungsplan erstellt werden muss
10.24 - Fertigstellung Sondernutzungsplan
12.11.24 - RPK-Sitzung Gemeinde anschl. Befindung Gemeinderat
07.02.25 bis 18.03.25 - Auflage und öffentliche Mitwirkung (parallel zur kant. Vorprüfung)
29.04.25 - Gemeinderat befindet über Interessensbekundungen der öffentlichen Mitwirkung
weitere geplante Schritte - Erlass Gemeinderat / fakultatives Referendum (40 Tage) / Genehmigung / Invollzugssetzung durch den Gemeinderat
03.07.25 - Vorprüfung Kanton St.Gallen zum Teilzonenplan und Sondernutzungsplan, folge daraus: weitere Gutachten und Fachplaner müssen beigezogen werden
10.25 - Aufträge an Fachplaner werden vergeben:
• statische Waldgrenze / Einverständnis der Grundeigentümer
• Gewässerraum und statische Waldgrenze / ERR (ca. 3 Mt.)
• Mobilitäts- und Verkehrskonzept / ERR (ca. 5 Mt.)
• Fachgutachten Naturgefahren / Igenisas (ca. 3 Mt.)
• Fachgutachten Gewässerraum / Igenisas (ca. 2-3 Mt.)
• vertiefter Umweltverträglichkeitsbericht / Hartmann&Monsch
• vertiefter Variantennachweis / Tytec
03.26
• Orientierung NGO's und Behörden über das angepasste Projekt aus der öffentlichen Vernehmlassung (1. Runde).
• Planungsschritte, Notwendigkeit, Architektur und Landschaft, Raumplanung und Verkehr, Planungsinstrumente
• Teilnehmende Organisationen: AREG, Gemeinde Eschenbach, Heimatschutz AI/SG, Stiftung Landschaftschutz Schweiz
• Entschuldigt/Rückmeldung: WWF und BAV
• keine Rückmeldung: Pro Natura SG/AI/AR, Mountain Wilderness, VCS Sektion SG/AI/AR
• Mobilitätskonzept - "Analyse"
• Erneuerungsprojekte führen zu keiner Kapazitätssteigerung, PP-Angebot bleibt bestehen
• kein Mehrverkehr an Spitzentagen / bestehende Erschliessungssituation
• Seit 2021 an rund 98% aller Betriebstage ist die Auslastung der Parkplätze unter 80%
• Kapazitätsgrenze der PP wird nur an 2-3 Spitzentagen pro Jahr erreicht
• ÖV-Angebot bereits teilweise auf Besucheraufkommen abgestimmt
• periphere Lage des Freizeitgebiets, Reisezeit MIV deutlich kürzer als mit ÖV, familienorientiertes
• Ausflugsziel (viel Gepäck, Kind u.s.w.) führen zu verständlicherweise oft zur Wahl des MIV
• Atzmännig leistet bereits finanziellen Beitrag an die VZO-Buslinie 855
• Atzmännig fördert bereits Promotionen der ÖV Angebote
• gemeinsame Aktionen mit VZO u.s.w.
• Atzmännig fördert und unterhält bereits RailAway Angebote
• Atzmännig bewirtschaftet bereits den PP (Parkgebühren)
• Atzmännig stellt an Spitzentagen bereits auf eigene Kosten die Verkehrsregelung sicher
• Atzmännig ist bereits Partner von "langsam Infrastruktur" wie Herzroute 99, Abstellmöglichkeiten Bike und e-Bike, Ladestationen E-Bike
• Atzmännig bietet bereits kostenlose Schliessfächer (für ÖV-Nutzende attraktiv)
touristische Signalisation muss verbessert werden (wie von Atzmännig bereits seit 2016 eingebracht)
Planungsinstrumente Raumplanung
• kommunaler Richtplan (Gemeinde Eschenbach)
• Erlass der revidierten Richtplanung per 03.09.2024
• Teilzonenplan Atzmännig
• Sondernutzungsplan Atzmännig
• Sondernutzungsplan Gewässerraum (in Arbeit)
• Waldfeststellungsplan (in Arbeit)
Raumplanung - weiteres Vorgehen
• Verfahrenskoordination
• TZP Atzmännig / SNP Atzmännig / SNP Gewässerraum / Waldfeststellungsplan
• Vernehmlassung Gemeinde Eschenbach (2. Runde)
• kantonale Vorprüfung (2. Runde)
• erneut öffentliche Mitwirkung
• Auflageverfahren
• fakultatives Referendum (TZP Atzmännig & SNP Atzmännig)
• Genehmigungsverfahren (PGV)
Termin Ziele
• Erarbeitung Richtprojekt bis Q1 (2026)
• 2. Vorprüfung Kt. SG bis in Q3 (2026)
• Überarbeitung Richtprojekt, öffentliche Auflage bis Ende Q4 (2026)
• Genehmigung Kanton SG bis Ende Q2 (2027)
• Eröffnung Gesamtentscheid
• Plangenehmigungsverfahren Q3, Q4 (2027)
• Baubewilligung Q3 (2028)
Haben Sie Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.