Am 3. Juni startet das kunterbunte Programm von Atzmännig Kultur. Details finden Sie hier.
Anfrage

Wir kreieren Freizeitspass

für alle Generationen.

Rauf zum Hochplateau auf 1'200 Meter – seit über 50 Jahren fährt die Sesselbahn Jung und Alt bequem zur Bergstation. Seit 1977 geht es nicht nur rasant bergauf, sondern dank der ersten Rodelbahn der Schweiz, ab der Mittelstation, auch steil bergab. Schon heute bietet Atzmännig ein Freizeitangebot über das ganze Jahr an. In Zukunft soll der Ganzjahresbetrieb garantiert werden, damit das Angebot weiterhin den Ansprüchen der Gäste entsprechen kann.  Mit dem Generationenprojekt möchte "Sportbahnen Atzmännig AG" die Weichen für die Zukunft stellen.


Anforderungen

Das Generationenprojekt ist die nachhaltige Lösung für "Sportbahnen Atzmännig AG", um weiterhin einen Ganzjahresbetrieb mit schneller und flexibler Umstellung für den nicht mehr zu kalkulierenden Winterbetrieb mit und/oder ohne Schnee zu garantieren. Die Kapazität beider Anlagen (Sesselbahn und Skilift) soll auf eine Bahn komprimiert werden. Ebenso sollen die verschiedenen Anspruchs- und Gerätegruppen wie "Kleinkinder", "Familien", "Rodler", "Wanderer", "Schneesportler", "Rodel", "Schlitten", "Warentransporte" u.v.m. optimal, sicher und bequem transportiert werden.



Empfangsbereich

Der Empfangsbereich kommt im angepassten Projekt schlicht und weniger extensiv daher. Das Gebäude dient "nur" noch den notwendigen Administrationsaufgaben wie Ticketkassa, Check-In, Arbeitsplätze und Besprechung. Auf den Mehrnutzungsraum (Event und Seminar) wurde in der aktuellen Version verzichtet. 

Sessel- / Gondelbahn

Das Generationenprojekt sieht vor, eine leicht korrigierte Linienführung der Transportbahn zu realisieren. Dabei wird der bestehende Skilift abgebaut, womit quasi aus zwei Anlagen neu nur noch eine entsteht. Zusätzlich wird die heutige Mittelstation, welche als Startpunkt der Rodelbahn dient aufgelöst. Die neu geplante kuppelbare Umlaufbahn von Bartholet Flums, kombiniert 8er-Gondeln und 4er-Sessel. Die hochmoderne Anlage soll zudem das automatisierte An- und Abhängen des neuen Rodelcoasters sicherstellen. Für den Fahrgast bringt die neue Bahn deutlich mehr Komfort und erleichtert zudem das Transportieren von Kindern, älteren Personen, Freizeitgeräten und Waren. Die 1175 Meter lange Seilbahn befördert die Gäste wesentlich schneller zur Bergstation.

  • Fahrzeuge: Endausbau 18 8er-Gondeln und 36 4er-Sessel
  • Bahnlänge: ca. 1‘175 m
  • Höhendifferenz: ca. 340 m
  • Geschwindigkeit: 5.0 m/s
  • Antriebsstation: Tal
  • Spannstation: Tal
  • Garage Fahrzeuge: Tal



Rodelbahn

Die neue zwangsgeführte Rodelbahn garantiert nicht nur einen hohen Sicherheitsstandard, sondern greift dank des Einschienensystems kaum ins Landschaftsbild ein. Pro Rodel können max. ein Erwachsener plus ein Kind den Berg hinuntersausen. Mit integrierter Magnet- und Wirbelstrombremse garantiert das System eine sichere Fahrt mit Distanzhaltung, so dass eine Kollision nicht mehr möglich ist. Sobald die Schienenführung eisfrei ist, kann die Rodelbahn in Betrieb genommen werden, womit der Fokus auf Ganzjahresbetrieb gefördert wird.

  • Bahnlänge: 1525 m (bis Ende Staukreisel)
  • Höhenunterschied: 340 m
  • Durchschnittl. Gefälle: 22 %

Wertschöpfung

Von der Region für die Region – Das Generationenprojekt wird vorwiegend wo möglich mit lokalen Partnern umgesetzt. So wird die Projektleitung «tytec» aus Glarus übernehmen, die Architektur wird an ein regionales Büro vergeben und der Seilbahnbau durch den Schweizer Seilbahnbauer «Bartholet» in Flums realisiert. Weiter werden örtliche sowie regionale Fachplaner (Elektroplanung, Baumeister, u.v.m.) einbezogen. Nicht nur als Arbeitgeber und Auftraggeber treibt «Sportbahnen Atzmännig AG» die Wirtschaft vor Ort an. In einer Studie mit Hanser Consulting zeigt sich folgende Wertschöpfung:

  • Indirekte Wertschöpfung durch einen Umsatz von 5.5 Mio. Franken.  
  • Direkte Wertschöpfung in der Höhe von 8-10 Mio. Franken pro Jahr, (Einbezug von Arbeits- und Investitionsaufträgen an regionale Lieferanten, Dienstleister, Handwerker und Zulieferer)
  • Induzierte Wertschöpfung in der Höhe von 12-15 Mio. Franken pro Jahr aufgrund von vorwiegend lokalen Mitarbeitenden. (Dabei wird berücksichtigt, dass diese Dank der Arbeitsstelle und des daraus resultierenden Einkommens, vor Ort Wohnungszins, Steuern und Einkauf tätigen.

Für die Gemeinde, die Region und den Standort von grösster Bedeutung und Wichtigkeit 

Mehr und mehr brechen in den letzten Jahren die Betriebstage in den klassischen Wintermonaten weg. Bereits der 5te Winter in Folge, welcher über die Monate Dezember bis März mehr als nur harzig verläuft und gerade mal zwischen 15 und 20 Schneesporttage von potentiellen 120 Tagen hervorbringt. 

  • Die Sportbahnen Atzmännig AG sind 100% eigenfinanziert (keine Beiträge oder Unterstützung aus der öffentlichen Hand) uns somit ein Sorglos-Freizeitpartner für die Gemeinde und die Region
  • Ein Tag Atzmännig kostet (Vollkostenberechnung) zwischen CHF 8'000.00 bis CHF 10'000.00 (Infrastruktur, Unterhalt, Abschreibungen, Personal, Energie, Versicherung u.s.w.). 90 Tage Stillstand der Anlagen, kann sich die Unternehmung und die Region zukünftig nicht lange leisten
  • Das Generationenprojekt sichert den zukünftigen Ganzjahresbetrieb und somit 30 - 40 Ganzjahresstellen
  • Ein Projekt, welches die oben aufgelistete Wertschöpfung für die Region sichert
  • Ein Projekt, welches Detaillisten, Handwerkern, Gewerbetreibenden auch in Zukunft Liefer-, Service- und sonstige Aufträge sichert
  • Ein Projekt, bei welchem Handwerker und Fachplaner der Region spannende und grosse Aufträge erhalten
  • Ein Projekt, welches sicherstellt, dass auch in Zukunft unzählige Vereine, Institutionen, Veranstaltungen und Kulturanlässe unterstützt werden können
  • Ein Projekt, welches sicherstellt, dass auch in Zukunft die örtlichen Schulen unterstützt werden können
  • Ein Projekt, welches den Betrieb der umliegenden Bergrestaurants ganzjährig sichert 
  • Ein Projekt, welches das Überleben, die Wettbewerbsfähigkeit und die Nachhaltigkeit (sozial, ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich) der  Organisation für die nächste Generation sicherstellt.

Notwendigkeit und Fakten

  • In den letzten Jahren hat sich der Ertrag der Winter-Verkehrseinnahmen (Sesselbahn und Lifte) um rund 60% verringert. Ein Projekt, welches geplant wird, um die wegfallenden Betriebstage  aufzufangen und ein gesichertes Angebot zu bieten
  • 70% der Mitarbeitenden sind in der Standortgemeinde. Mit dem Lohn tragen Sie mit der Wohnungsmiete, den Steuern  und Einkauf vor Ort zu einer induzierten Wertschöpfung von rund CHF 15 Mio. (Studie Hanser und Consulting) bei. Aktuell bilden wir einen Seilbahnen EBA aus und bieten Einsatztage für zwei MA mit Beeinträchtigung. 
  • Wir unterstützen pro Jahr rund 800-1'000 Vereine, Anlässe, Organisationen aus Kultur, Sport, Gesellschaft aus der Region.
  • Von Dezember bis März haben wir in den Jahren 2022 bis 2025 noch durchschnittlich 15 Schneesporttage erzielt (88% Stillstand der Hauptachse Sesselbahn)!  


Verfahren und Termine

Das Projekt steckt aktuell in der Planungsphase.
- 01.22 ==> Informationssitzung mit BAV, Kanton und Gemeinde
- 07.23 ==> positive und einstimmige Projekt-Zustimmung an der HV der LG Elgg (Grundeigentümer Berg)
- 07.23 ==> Projektpräsentation beim Amt für Arbeit und Wirtschaft (AWA)
- 08.23 ==> Begehung mit Grundeigentümern und NGO's
- 10.23 ==> Information Öffentlichkeit mit Stand an der GEWA Eschenbach
- 02.24 ==> Sitzung Baudepartement, AREG, Rechtsdienst Kanton SG - Eröffnung, dass ein Sondernutzungsplan erstellt werden muss
- 10.24 ==> Fertigstellung Sondernutzungsplan
- 12.11.24 ==> RPK-Sitzung Gemeinde anschl. Befindung Gemeinderat
- 17.02.25 bis 18.03.25 ==> Auflage und öffentliche Mitwirkung (parallel zur kant. Vorprüfung)
- 29.04.25 ==> Gemeinderat befindet über Interessensbekundungen der öffentlichen Mitwirkung
- weitere geplante Schritte ==> Erlass Gemeinderat / fakultatives Referendum (40 Tage) / Genehmigung / Invollzugssetzung durch den Gemeinderat
- 03.07.25 ==> Vorprüfung Kanton St.Gallen zum Teilzonenplan und Sondernutzungsplan
- folge daraus ==> weitere Gutachten und Fachplaner müssen beigezogen werden
- 10.25 ==> Aufträge an Fachplaner werden vergeben: 
                 ==> statische Waldgrenze / Einverständnis der Grundeigentümer
                 ==> Gewässerraum und statische Waldgrenze / ERR (ca. 3 Mt.)
                 ==> Mobilitäts- und Verkehrskonzept / ERR (ca. 5 Mt.)
                 ==> Fachgutachten Naturgefahren / Igenisas (ca. 3 Mt.)
                 ==> Fachgutachten Gewässerraum / Igenisas (ca. 2-3 Mt.)
                 ==> vertiefter Umweltverträglichkeitsbericht / Hartmann&Monsch
                 ==> vertiefter Variantennachweis / Tytec 

  • 03.26 ==> Orientierung NGO's und Behörden über das angepasste Projekt aus der öffentlichen Vernehmlassung (1. Runde).
    • Planungsschritte, Notwendigkeit, Architektur und Landschaft, Raumplanung und Verkehr, Planungsinstrumente
    • Teilnehmende Organisationen: AREG, Gemeinde Eschenbach, Heimatschutz AI/SG, Stiftung Landschaftschutz Schweiz
    • Entschuldigt/Rückmeldung: WWF und BAV 
    • keine Rückmeldung: Pro Natura SG/AI/AR, Mountain Wilderness, VCS Sektion SG/AI/AR
  • Mobilitätskonzept - "Analyse"
    • Erneuerungsprojekte führen zu keiner Kapazitätssteigerung, PP-Angebot bleibt bestehen  
    • kein Mehrverkehr an Spitzentagen / bestehende Erschliessungssituation
    • Seit 2021 an rund 98% aller Betriebstage ist die Auslastung der Parkplätze unter 80% 
    • Kapazitätsgrenze der PP wird nur an 2-3 Spitzentagen pro Jahr erreicht 
    • ÖV-Angebot bereits teilweise auf Besucheraufkommen abgestimmt
    • periphere Lage des Freizeitgebiets, Reisezeit MIV deutlich kürzer als mit ÖV, familienorientiertes Ausflugsziel (viel Gepäck, Kind u.s.w.) führen zu verständlicherweise oft zur Wahl des MIV
    • Atzmännig leistet bereits finanziellen Beitrag an die VZO-Buslinie 855 
    • Atzmännig fördert bereits Promotionen der ÖV Angebote 
      • gemeinsame Aktionen mit VZO u.s.w.
    • Atzmännig fördert und unterhält bereits RailAway Angebote
    • Atzmännig bewirtschaftet bereits den PP (Parkgebühren) 
    • Atzmännig stellt an Spitzentagen bereits auf eigene Kosten die Verkehrsregelung sicher
    • Atzmännig ist bereits Partner von "langsam Infrastruktur" wie Herzroute 99, Abstellmöglichkeiten Bike und e-Bike, Ladestationen E-Bike
    • Atzmännig bietet bereits kostenlose Schliessfächer (für ÖV-Nutzende attraktiv)
    • touristische Signalisation muss verbessert werden (wie von Atzmännig bereits seit 2016 eingebracht)   
  • Planungsinstrumente Raumplanung  
    • kommunaler Richtplan (Gemeinde Eschenbach)
      • Erlass der revidierten Richtplanung per 03.09.2024
    • Teilzonenplan Atzmännig
    • Sondernutzungsplan Atzmännig
    • Sondernutzungsplan Gewässerraum (in Arbeit)
    • Waldfeststellungsplan (in Arbeit)
  • Raumplanung - weiteres Vorgehen 
    • Verfahrenskoordination 
      • TZP Atzmännig / SNP Atzmännig / SNP Gewässerraum / Waldfeststellungsplan
      • Vernehmlassung Gemeinde Eschenbach (2. Runde)
      • kantonale Vorprüfung (2. Runde)
      • erneut öffentliche Mitwirkung
      • Auflageverfahren
      • fakultatives Referendum (TZP Atzmännig & SNP Atzmännig)
      • Genehmigungsverfahren (PGV) 
  • Termin Ziele 
    • Erarbeitung Richtprojekt bis Q1 (2026)
    • 2. Vorprüfung Kt. SG bis in Q3 (2026)
    • Überarbeitung Richtprojekt, öffentliche Auflage bis Ende Q4 (2026)
    • Genehmigung Kanton SG bis Ende Q2 (2027)
    • Eröffnung Gesamtentscheid 
    • Plangenehmigungsverfahren Q3, Q4 (2027)
    • Baubewilligung Q3 (2028) 

Kontakt

Roger Meier

+41 (0)55 284 64 34

roger.meier@atzmaennig.ch